09.03.2010
Keine Frage: Grundrecht Internet
ZDNet.de schreibt im Artikel "Studie: 79 Prozent der Erwachsenen sehen Internetzugang als Grundrecht an":
"Vier von fünf Erwachsenen sehen einen Zugang zum Internet als Grundrecht an. Das ist das Ergebnis einer Umfrage (PDF) von BBC World Service unter 27.900 volljährigen Internetnutzern in 26 Ländern. (...) In Finnland und Estland gibt es schon einen gesetzlichen Anspruch auf einen Breitband-Internetanschluss. Auch das Europäische Parlament sprach sich im Mai 2009 dafür aus, dass der Zugang zum Internet, ähnlich wie die Meinungsfreiheit, zu einem Grundrecht in Europa wird."Wer akademische Publikationen durchstöbert, findet eine Riesenvielfalt an thematisierten Internet-Einflüssen - auf das Gesundheitssystem, die Lehre, das Lernen, die politische Meinungsbildung, die Kommunikation, das Freizeitverhalten, die Produktinnovation, das Konsumverhalten, die Sozialarbeit, die Sprachentwicklung, den Detailhandel, das Kulturschaffen, die Ethik und und und und und. Absolut logisch also, dass ein Internet-Zugang, wenn gewünscht, zugänglich sein muss.
Die Internet-Geschichte haben wir im Beitrag "Sturmlauf vom Freak- zum Leitmedium" beschrieben.
Verfasst von Hans Fischer um 11:19
05.03.2010
Wirtschaftskriminalität, Geldwäsche und Terrorfinanzierung
Üble Substantive im Titel. Kein Zweifel. Unser Steckenpferd ist ja bekanntlich die Börseninformation, doch je länger je mehr nimmt auch unsere Software PEP-Check, entwickelt wider ebendiese Titel-Wörter, Fahrt auf. Die neueste Version, die wir gemeinsam mit SIX Telekurs vertreiben, erlaubt den Finanzinstituten eine manuelle oder automatische Prüfung bestehender und interessierter Kunden anhand von eigenen und öffentlichen Listen.
Und wie fing alles an? Zur Geschichte der Geldwäsche schreibt Wikipedia:
"Einer Legende nach geht der Begriff auf den Gangsterboss Al Capone zurück, der das durch illegale Betätigungen erworbene Geld tatsächlich in Waschsalons investierte und somit die wahre Herkunft verschleierte. Als diese Form des auch mit Steuerhinterziehung verbundenen Betruges aufgedeckt wurde, musste Al Capone dafür ins Gefängnis.
Weitere Kriminelle gründeten daraufhin Geschäfte, die Münzgeld in größeren Beträgen produzieren konnten, ohne dass der tatsächlich durch das Geschäft generierte Betrag von den Behörden überprüft werden konnte. Zwar musste auf diese Weise für den erzielten Betrag Steuer bezahlt werden, das Geld konnte jedoch auf das Geschäftskonto eingezahlt werden, ohne weiteres Aufsehen zu erregen. Eine beliebte Gewerbeart für Geldwäsche waren vor allem Casinos mit Münzspielautomaten.
Ein anderes - auch in der Gegenwart praktiziertes - Verfahren ist es, mit einem legalen Betrieb (z. B. einem Restaurant) "sauberes" Geld einzunehmen. Dieser Betrieb muss lediglich seine Kosten (z. B. beim Weinhändler) bar bezahlen. Selbst wenn diese Rechnungen die Einnahmen übersteigen, kann die illegale Herkunft des Bargeldes kaum nachgewiesen werden; die Einnahmen dagegen sind "sauber"."
Verfasst von Hans Fischer um 15:53
04.03.2010
Das schleichende Sterben von Social Media-Initiativen
Der Titel ist nicht allgemeingültig. Etablierte Social Media-Anwendungen erfreuen sich respektabler Vitalität und - im Sinne des Namens - regelmässig eingestellter Inhalte durch die User. Abseits der Massen, ob im Internet oder in Intranets, fristen Social Media-Initiativen oftmals aber ein kümmerliches Dasein. Gestartet mit grossem Trara, viel Einsatz, Enthusiasmus und häufig auch unter wohlwollendem User-Beifall werden Projekte lanciert und warten dann meist vergeblich auf das Einsetzen der für Social Media kennzeichnenden Kollaboration. Wenn sich in solchen Fällen nicht Einzelpersonen unermüdlich um die Inhalte zu Gunsten der teilweise durchaus sehr zahlreichen Konsumenten solcher Angebote kümmern, schläft die Sache schnell ein und setzt Patina an.
Mit dem WM 2.0 Wissensmanagement-Wiki erleben wir das sehr direkt. 2006 im Rahmen einer MBA-Ausbildung mit drei Kollegen gestartet, wurde das Wiki mit einem Kraftakt ins Web gehoben, 2008 von einer Nachfolgeklasse weiterbearbeitet und seither inhaltlich kaum mehr weiterbearbeitet. Trotz hohen Zugriffsraten, vielen Verlinkungen und teilweise hervorragenden Inhalten, z.B. zur Symbiose von Wissensmanagement und Web 2.0 zu Wissensmanagement 2.0, wurde die inhaltliche Arbeit nie sozial mitgetragen. Dann veralten Links, steht nachwievor "Web 2.0" statt "Social Media", respektive "Social Networking" und das schleichende Social Media-Sterben setzt ein. C'est la (fin de la) vie.
Verfasst von Hans Fischer um 11:05
03.03.2010
Börseninformation für das Strategie-Magazin
Für das Strategie-Magazin haben wir den Börseninformationsteil für die Darstellung der 10 Musterdepots mit unterschiedlichen Anlagestrategien entwickelt und betreiben die Website.
(Bildquelle: Strategie-Magazin)
Als Verleger und Chefredaktor zeichnet Peter Berger verantwortlich, der unter anderem während mehreren Jahren Chefstratege beim Anlegermagazin stocks war.
Verfasst von Hans Fischer um 14:10
01.03.2010
"Der schwerfällige Weg der Banken in das 2.0-Zeitalter"
... titelt Blicklog und schreibt über die CeBIT-Veranstaltung "Finanzsektor & das Web 2.0":
"Aktuell spricht wieder viel dafür, dass sich die Geschichte wiederholt. Die etablierten Institute ignorieren den Social Media-Prozess zu 99%. Sie übersehen dabei, dass derzeit eine Generation heranwächst und in Entscheidungspositionen drängt, für die Social Media nichts mit Sozialleistungen, sondern mit Einbeziehung, Transparenz und Beteiligung der Kunden zu tun hat (...).
Und mit Bloomberg existiert sein vielen Jahren die größte 2.0-Finanzcommunity, die bei geringerer Nutzerzahl mächtiger ist als Google, Twitter, Facebook und Microsoft zusammen. Über diese “Community” werden Informationen in Echtzeit verbreitet, Finanztitel gehandelt und natürlich miteinander kommuniziert. Und längst gibt es hier mobile Service für Blackberry oder IPhone. (...) Das einzig für 2.0 fehlende konstituierende Merkmal ist eigentlich die Offenheit für weitere Teilnehmer."
Weitere Beiträge zur Thematik:
- Publi Panel zu Social Banking
- Kernaussagen zu Social Media im Finanzbereich
- Finance 2.0 (Social Finance) nimmt Fahrt auf
- Megatrends: Finance 2.0 und Finance-KM
- Schweizer Banken tun sich schwer mit Finance 2.0
- Die Jugend lebt im Netz - Finance 2.0 wird Pflicht
- Konkreter Schritt in die (Twitter-)Banken-Zukunft
- Finance 2.0: Eine weitere Bank auf Twitter
- Social Media im Bankeneinsatz
- Banken und Social Media ...
- Finance 2.0 - "Die erste Google-Bank"
- User stehen auf Finanzen - Banken gefordert
- Finance 2.0 – neues Wissen aus alten Dokumenten
- CH-Banken tun sich schwer mit Web 2.0
Verfasst von Hans Fischer um 09:37
26.02.2010
Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht
Der Roloblog musste diese Woche leider etwas vernachlässigt werden. Wir entschuldigen uns mit einem Weekend-Spezial-Revival, respektive mit einer Möglichkeit, dem Arbeitsplatz eine wohnlich-wohlige Note zu geben. Die USB-Lampe ist bei JTT Online Shop für 1280 Yen (CHF 15.50) zu kaufen. Soweit die japanischen Schriftzeichen eine Interpretation zulassen, müssen die Möbel wohl separat erstanden (oder selber gebastelt) werden.
(Bildquelle: JTT Online Shop)
Verfasst von Hans Fischer um 15:32
23.02.2010
"A periodic table of visualization methods"
Visualisierung, insbesondere von Börseninformationen, ist Teil unserer täglichen Arbeit. Eric Bugnon (@EBugnon) hat auf "A periodic table of visualization methods" aufmerksam geamacht. Eine fantastische Tabelle. Unbedingt aufrufen und mit der Maus über die einzelnen Felder fahren. 
(Bildquelle: Visual-Literacy.org)
Verfasst von Hans Fischer um 11:20
23.02.2010
In eigener Sache: Kooperation mit fundinfo.com
Rolotec zeichnet für einen Grossteil der Schweizer Finanzinformationswebsites verantwortlich und betreibt auch Lösungen im Ausland (s. Referenzen). Neu stehen unseren Websitenkunden Inhalte von fundinfo.com zur Verfügung, welche das Informationsangebot im Fondsbereich vertiefen.
Verfasst von Hans Fischer um 10:55
19.02.2010
Sicherheitsfallen 2.0, Einbrecher 2.0, Wurm 2.0, Schwarze Liste 2.0
Jüngst kumulierten sich im Newsreader (s. auch "Ein Loblied auf (unverzichtbares) RSS") Security-Meldungen im Zusammenhang mit Social Media und Social Networking. Anbei eine Auswahl:
- Goldene Regeln für Web-2.0-Sicherheit, CHIP Online
"Soziale Netzwerke sind im Geschäftsleben Chance und Gefahr zugleich. Deshalb hat die EU-Sicherheitsbehörde Enisa jetzt einen Leitfaden veröffentlicht, der die schlimmsten Fehler benennt und zeigt, wie man sie vermeidet."
- Datenschutzaktion: Web-2.0-Dienst für Einbrecher, ORF.at
"Als harte Warnung an allzu arglose User von Diensten wie Twitter, Google Buzz und Foursquare haben drei besorgte US-Entwickler die Website Pleaserobme.com ("Bitte rauben Sie mich aus") ins Netz gestellt."
- Sicherheitsfachleute warnen vor gefaehrlichem Spybot.AKB Wurm , Virenschutz.info
"Sicherheitsexperten warnen derzeit vor einer neuen Internet-Wurm-Variante. Besonders gefährdet, sich den Wurm auf seinen Rechner zu laden, sind zur Zeit Nutzer von Online Tauschbörsen wie Bittorrent oder Internet-Nutzer sich bei sozialen Netzwerken a la facebook anmelden möchten. Der Wurm Spybot.AKB wird als Einladung zu sozialen Netzwerken oder als Nachricht von Google, Amazon und weiteren getarnt."
- Web-Fallen enttarnt - Die schwarze Liste des Internets, Computerwoche.de
"Nepper, Schlepper, Bauernfänger - sie lauern nicht nur im echten Leben, sondern auch im Web. Sie haben alle ein gemeinsames Interesse: Geld zu verdienen – an Ihnen. Die Methoden dazu sind höchst unterschiedlich. Die einen versuchen es ihren Opfern direkt aus der Tasche zu ziehen, andere verkaufen ihre Adressdaten weiter. Im Folgenden zeigen wir die dreisten Methoden und geben Tipps zum Schutz."
Verfasst von Hans Fischer um 14:08
18.02.2010
Publi Panel zu Social Banking
Finance 2.0, respektive Social Media in der Finanzbranche, ist nicht nur bei uns ein heisses Thema. "Schweizer Bank" widmet das Publi Panel der Mai-Ausgabe der Thematik und schreibt:
"Hallo, hier ist Ihre Bank! Eine Studie von Steria Mummert Consulting zeigt auf, dass zwei von drei Banken in Deutschland in den kommenden Jahren in die Kundenkommunikation investieren wollen. Der Fokus liegt dabei v.a. auf den sozialen Netzwerken, von wo aus die Kunden unmittelbar Zugriff auf ihr Konto haben und ihre Finanzen managen sollen. Die Finanzinstitute konzentrieren sich dadurch auf ihre Kernkompetenzen Beratung und Vertrieb und holen die Facebook-Generation dort ab, wo sie zuhause ist: im WWW."Gegen eine nicht ganz unbescheidene Gebühr werden sieben Antworten der teilnehmenden Unternehmen (und ein Inserat) publiziert. Mal sehen, wer sich wie äussern wird.
Auswahl früherer Beiträge zur Thematik:
- Kernaussagen zu Social Media im Finanzbereich
- Finance 2.0 (Social Finance) nimmt Fahrt auf
- Finance-Twitter, IT-Trends, Anbiederung, eCommerce, ePolitik, Finance Streams
- Megatrends: Finance 2.0 und Finance-KM
- Schweizer Banken tun sich schwer mit Finance 2.0
- Die Jugend lebt im Netz - Finance 2.0 wird Pflicht
- Konkreter Schritt in die (Twitter-)Banken-Zukunft
- Finance 2.0: Eine weitere Bank auf Twitter
- Social Media im Bankeneinsatz
- Banken und Social Media ...
- Finance 2.0 - "Die erste Google-Bank"
- User stehen auf Finanzen - Banken gefordert
- Finance 2.0 – neues Wissen aus alten Dokumenten
- CH-Banken tun sich schwer mit Web 2.0
Verfasst von Hans Fischer um 14:05
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