03.07.2009

Wall Street-Tweets und Semantic Search

"Heute schon getwittert?" fragt Jens Korte in seiner FTD-Kolumne und gibt einige Müsterchen des neuen Börseninformationskommunikationskanals Twitter zum Besten:

"(...) Wenn etwa zippydpinhead - so sehen typische Benutzernamen bei Twitter aus - schreibt: "Ich liebe Katrinka, weil sie einen Pontiac fährt." Sollen Investoren für sich daraus ableiten, GM-Aktien zu kaufen. Und was ist mit PaigeInnes09: "Perfekter Start in den Tag. Aber Marlboro Lights kann ich nicht ausstehen." Also doch lieber die Philip-Morris-Aktie so schnell wie möglich abstoßen?"
Jetzt mal im Ernst: Hier hätte die viel beschworene (und noch nirgends präzise und im grösseren Stil funktionierende) semantische Suche (Beiträge zur Thematik) nun mal wirklich ein paradiesisches Einsatzfeld. Wer die richtigen Essenzen aus den Finanz-Tweets herauskristallisieren kann, darf für seine Anlagetaktik in der Tat auf die Weisheit der Masse vertrauen - auf wenn Einzelbeiträge teilweise voll daneben liegen.

Verfasst von Hans Fischer um 09:53


02.07.2009

Augen auf! Mobiles Internet ist unausweichlich

Viele Leser werden ihre iPhones, Blackberries & Co. selber rege nützen oder beim digital nativ-Nachwuchs zu Hause Anschauungsunterricht geniessen. Nicht wenige Entscheider verkennen aber nachwievor, mit welcher Dynamik und Nachhaltigkeit der mobile Web-Zugriff voranschreitet (s. bisherige Beiträge zum Thema).

Im Bereich der Entwicklung von Finanzinformationslösungen kam Rolotec früh schon in Kontakt mit mobilen Anwendungen: 1998 entwickelten wir eine erste WAP-Lösung, dann folgten Services auf SMS-Basis, die ersten Anwendungen für mobile Browser und am 8. September 2005 bloggten wir über unsere "Börsenkurse für Blackberry"-Lösung. Seither kamen viele Updates und selbstverständlich auch iPhone-Anwendungen dazu. Die Zugriffszahlen und Anforderungen nehmen laufend zu. Die Entwicklung geht entsprechend weiter - in hohem Tempo und unausweichlich. Deshalb auch der Imperativ im Titel; er sei verziehen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:30


01.07.2009

Enterprise Search mit Finanzbranchen-Fokus

Über die Studie "Enterprise Search - Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss" haben wir im Posting "Schweiz ist ein Enterprise Search-Entwicklungsland" aufmerksam gemacht. Rolotec war als Co-Sponsor und als Lieferant für finanzbranchenspezifische Beiträge beteiligt. Es stellte sich z.B. heraus, dass der Bedarf nach effizienten Suchlösungen in der Finanzbranche besonders gross ist, und dass Studienteilnehmer aus der Finanzbrache offensichtlich mehr Erfahrung mit Suchmaschinen haben als Teilnehmer aus anderen Branchen:

wm_studie_finance.jpg
(Klick ins Bild für Grossansicht)

Lösungen über alle Quellen hinweg sind insbesondere aufgrund regulatorischer Anforderungen untervertreten: Ein gemeinsamer Index über alle Daten und Informationen einer Bank zu erstellen, ist heikel. Vielfältige Vorschriften sind zu beachten und Chinese Walls zwischen Abteilungen, Länderorganisationen und Hierarchiestufen dürfen nicht aufgeweicht werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund finden sich in vielen Finanzunternehmen unterschiedliche Lösungen im Einsatz, die für sich ansprechende Resultate liefern, nicht aber zentral optimiert werden können.

Diese Aussage gilt natürlich nicht generell. Einheitliche Lösungsansätze mit tadellos funktionierender Berechtigungsregelung und vielen Zusatzfunktionen sind teilweise im Einsatz und werden sich weiter etablieren. Da diese Komplettlösungen den unterschiedlichen Bedürfnissen angepasst werden müssen, empfiehlt sich der schrittweise Aufbau von spezifischen Nutzungsszenarien auf Basis einer gemeinsamen Suchtechnologie.

Solcherlei spezifische Nutzungsszenarien können zum Beispiel sein:

  • Marktanalysen durch die Aggregation von internen und externen Quellen mit Alarmierung bei spezifischen Ereignissen
  • "360 Grad"-Kundensicht über verschieden Systeme
  • Erschliessung verschiedener Know-how-Quellen für den Kundensupport
  • Management Cockpit zum Überwachen und Steuern der Kunden-Kommunikation
  • Compliance mittels Mustererkennungsfunktionalität
Auf Anfrage informieren wir gerne pesönlich über die Enterprise Search-Studie im Allgemeinen und die Finanzbranchenaspekte im Speziellen.

Verfasst von Hans Fischer um 11:01


30.06.2009

Ihre Tipps: Gute Aktien, böse Aktien

Wir visualisieren Indizes oder berechnen sie (neben anderen Werten wie indikative Net Asset Values von ETFs). Die Kalkulationssoftware setzen wir nun ein, um einen sogenannten "Good Index" zu berechnen und die Werte laufend zu publizieren. In einem zweiten Schritt kommt dann ein "Bad Index" dazu, damit Vergleiche zwischen gefühlt ethischen und weniger ethischen Aktienindizes beobachtet werden können.

Die Titelauswahl überlassen wir den Blog-Leserinnen und -Lesern. Bitte teilen Sie uns mit, welche börsenkotierten Unternehmen (weltweit) Ihrer Meinung nach besonders nachhaltig und ethisch agieren. Die 15 meist genannten Titel bilden dann den Anfangsindex. Der Aufruf für die "bad" Aktien folgt dann später.

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(Bildquelle: weird things)

Verfasst von Hans Fischer um 15:15


29.06.2009

Verzeichnis kostenloser Web-Software

Im "Themen-Special: Kostenlose Software für Onliner" bietet heise Online eine Vielzahl nützlicher und interessanter Applikationen. Hier der Gesamtüberblick.

Verfasst von Hans Fischer um 13:21


29.06.2009

Twitter wird zum Muss für Unternehmen

Twitter beobachten wir schon eine Weile (s. frühere Beiträge) und haben die Nachhaltigkeit bezüglich Kommunikationsverhalten und das Potenzial für den Unternehmenseinsatz durchaus erkannt. Solcherlei wird im Artikel "Firmen-«Gezwitscher» - Chance oder Katastrophe?" bei InformationWeek aufbereitet. Der Schlussabsatz lautet

:"(...) So manches Unternehmen mag es deshalb vorziehen, auf das riskante «Gezwitscher» vorerst ganz zu verzichten. Das aber ist nach Ansicht der Experten keine Option: «Twitter ist extrem schnell extrem groß geworden. Es geht nicht mehr darum, ob oder ob nicht. Sondern darum, wie man es effizient und sinnvoll macht.» Skeptiker verweisen gern darauf, dass es noch gar nicht lange her sei, dass die Online-Welt «Second Life» auf ähnliche Weise als «Muss für Unternehmen» gepriesen wurde. Viele Firmen steckten Unsummen in die Plattform - die dann nie so bedeutsam wurde wie angekündigt. «Twitter ist eine ganz andere Nummer. Ich würde es als Revolution bezeichnen», betont Schwarz."
Apropos Twitter: Unter "200 Twitter Mashups" ist bei ProgrammableWeb.com u.a. TweeSpeed zu finden. Eine Spielerei, welche die Twitteraktivität in Anzahl Tweets je Minute anzeigt.

tweespeed.jpg

(Bildquelle: TweeSpeed)

Verfasst von Hans Fischer um 10:30


26.06.2009

Weekend-Spezial - Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute mit dem Cigarette Lighter (aus Japan); gesehen bei fool's joy.

cigarette_lighter.jpg

(Bildquelle: fool's joy)

... und wenn wir schon beim Thema Rauchen sind, noch die PREMIER – Disposable Electronic Cigar von Gamucci.

gamucci_electronic_cigar.jpg

(Bildquelle: Techcurse)

Eine elektronische Zigarre - Winston Churchill, Virginia Woolf, Sigmund Freud, Alfred Hitchcock & Co. würden sich im Grab umdrehen ...

wch_cigar.jpg

(Bildquelle: TopBrandCigars.com)

Ps. Dieser Beitrag ist selbstverständlich kein offizielles Statement für oder gegen Tabakgenuss.

Verfasst von Hans Fischer um 15:16


24.06.2009

Auf ein Wort zur Internet-Zukunft

Zukunft des Internets - ein Riesenthema (s. auch ausgesuchte Beiträge am Schluss des Postings). Klar, dass diese Thematik so viel Aufmerksamkeit geniesst: Internet verändert ja schliesslich, endlich und unverkennbar die Gesellschaft in mannigfacher Weise. Doch lassen wir Experten orakeln. Internetworld.de schreibt im Artikel "Die Zukunft ist schon unter uns" über eine Session am Münchner Internet World Kongress unter anderem:

"(...) Die Internetuser verändern sich - im Jahr 2025 entscheiden Menschen, die ein Leben ohne das Internet nicht mehr kennen. (...)

Der Kunde sei heute König, denn das Web 2.0 gebe ihm die Macht dazu. Eine Marke werde darüber definiert, was die Menschen über sie im Netz sagen. "Social Networks werden Dreh- und Angelpunkt der Gesellschaft sein. Sie werden auch nicht mehr ins Netz gehen, denn Sie haben das Netz immer dabei."

Die virtuelle Welt ersetze dabei die Realität nicht, sondern erweitere sie, so Skibicki. "Ihr Leben wird komplett transparent sein - privat wie beruflich. Das ist unabwendbar, stellen Sie sich darauf ein." (...)

Die Zukunft sei jedoch das Internet der Dinge, bei dem Gegenstände automatisiert Statusmeldungen an Personen verschicken. So könnten zum Beispiel intelligente Regale melden, wenn sie voll sind."
Apropos Internet der Dinge, bzw. RFID: heise online schreibt dazu heute im Artikel "EU will beim 'Internet der Dinge' eine führende Rolle spielen":
"(...) Die "Internetrevolution" trete in eine neue Etappe, durch Hochgeschwindigkeitsverbindungen werde das Netz immer leistungsfähiger, erläutert die EU-Kommission. Maschinen, Fahrzeuge, Geräte, Sensoren und viele andere Dinge würden interaktiv verbunden. "Die Aussichten für diese neue Entwicklung sind so grenzenlos wie die Zahl der Gegenstände unseres Alltagslebens", sagte dazu die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding."
Frühere Beiträge:

Verfasst von Hans Fischer um 14:12


23.06.2009

Jobangebote der Rolotec AG

Aktuell suchen wir:

Wir freuen uns auf qualifizierte Bewerbungen.

Verfasst von Hans Fischer um 15:29


23.06.2009

"Schweiz ist ein Enterprise Search-Entwicklungsland"

Im Posting "Was bringen unternehmensinterne Suchmaschinen" haben wir auf die Studie "Enterprise Search - Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss" aufmerksam gemacht. Heute nun wurden die Studienergebnisse vorgestellt (s. "Einladung zum Enterprise Search-Frühstück").

Als Co-Sponsor informiert Rolotec Interessierte gerne persönlich über die wichtigsten Erkenntnisse. Einige ausgesuchte Inhalte werden wir auch im Blog präsentieren. Anbei schon mal die Pressemitteilung zur heutigen Studienpräsentation:

"Wer Daten und Informationen nicht effizient bewirtschaftet, steuert ins unternehmerische Niemandsland. Im Informationszeitalter ist der professionelle Umgang mit diesen Ressourcen notwendig – und damit auch der Einsatz von unternehmensspezifisch angepassten Suchlösungen. Eine Schweizer Studie hat sich dem Thema „Enterprise Search“ angenommen und liefert Antworten auf hochaktuelle Fragen.

Effizienter und effektiver Umgang mit Daten, Informationen und Wissen ist im Informationszeitalter eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Und Basis aller entsprechenden Handlungen und Prozesse ist der optimierte Zugriff. Was nützen die besten Daten und Informationen, wenn niemand davon weiss oder sie nicht gefunden werden? Für den Internetgebrauch ist völlig klar, dass besagter Zugriff möglichst einfach und effizient sein muss: Für jedes Suchvorhaben und jede persönliche Präferenz stehen denn auch passende, sich stetig weiterentwickelnde Suchmaschinen zur Verfügung.

Man könnte nun annehmen, dass das im Unternehmenseinsatz ebenso der Fall sein müsste. Dem ist nicht so. Die von sieber&partners durchgeführte und den Spezialisten Eurospider, Namics und Rolotec unterstützte Studie „Enterprise Search – Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss“ kommt unter anderem zum Schluss, dass mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen nicht wissen, wie viel Zeit ihre Mitarbeitenden mit Suchen verbringen – mit entsprechender Kostenfolge. Und wenn denn Suchlösungen vorhanden sind, hat mehr als die Hälfte der Verantwortlichen keine Ahnung, ob und wie intensiv diese genutzt werden. Kurz: Die Schweiz ist ein Enterprise Search-Entwicklungsland.

Besagte Studie widmet sich vielen Facetten rund um den Themenkreis Suchen im Unternehmen. Neben der Beschreibung der empirischen Studienergebnisse und daraus resultierender Handlungsempfehlungen finden Interessierte auch Hintergrundtexte, Know-how-Vermittlung, Praxisbeispiele und Meinungen von versierten Experten aus Praxis und Forschung."

Verfasst von Hans Fischer um 09:44


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